Veranstaltungen
Austausch | Auseinandersetzung | Reflexion | Denkraum
In unseren Veranstaltungen, den Partnerveranstaltungen und Kooperationen geht es um lebendigen, kritischen und diskursiven Austausch, um das Entdecken der Vielfalt wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektiven, um inter- und transdisziplinäre Ansätze und auch um Genuss, Humor und Witz.
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Vortragsreihe: Macht und Ohnmacht
Oktober 2026 – Januar 2027, 18:00Viktor-Frankl-Saal PH / FH Villach / Bambergsaal Villach / Stiftungssaal AAU
DI 6. Oktober 2026, 18:00 Uhr EU und UNO in Zeiten geopolitischer Machtverschiebungen
Veranstaltungsort: Viktor-Frankl-Saal, PH Kärnten, Hubertusstraße 1, 9020 Klagenfurt- Angela Kane: Macht und Ohnmacht internationaler Organisationen: Gelingen Reform und ein neuer Anfang?
- Thomas Peyker: Europa zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Macht und Ohnmacht der Europäischen Union in einer neuen Weltordnung
MI 28. Oktober 2026, 18:00 Uhr Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit
Veranstaltungsort: Audimax, FH Villach, Europastraße 4, 9500 Villach- Susanne Maurer: Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht
- Hilge Landweer:
MO 16. November 2026, 18:00 Uhr Mensch und Natur – ein Machtverhältnis!?
Veranstaltungsort: Bambergsaal Villach, Moritschstraße 2, 9500 Villach- Martin Grassberger: Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet
- Tilo Wesche: Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit
MI 13. Jänner 2027, 18:00 Uhr Zur Handlungsmacht von Politik
Veranstaltungsort: Stiftungssaal, Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt- Uwe Schneidewind: Kommunaler Wandel zwischen Macht und Ohnmacht
- Peter Kaiser: Macht und Ohnmacht im Zusammenhang mit globalen Entwicklungen und Herausforderungen aus europäischer Perspektive

EU und UNO in Zeiten geopolitischer Machtverschiebungen
6. Oktober 2026, 18:00 UhrViktor-Frankl-Saal, PH Kärnten, Hubertusstraße 1, 9020 Klagenfurt
Thomas Peyker:
Europa zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Macht und Ohnmacht der Europäischen Union in einer neuen Weltordnung
Die Europäische Union zählt zu den größten Wirtschafts- und Handelsmächten der Welt und verfügt über erheblichen politischen und wirtschaftlichen Einfluss. Gleichzeitig stößt sie angesichts von Kriegen, geopolitischer Rivalität und der Erosion der regelbasierten internationalen Ordnung sowie fortbestehender nationaler Eigeninteressen immer wieder an die Grenzen ihres außenpolitischen Handelns. Der Vortrag beleuchtet die Stärken und Schwächen der EU als globaler Akteur anhand aktueller internationaler Krisen und zeigt auf, welche Rolle Europa künftig bei der Sicherung von Frieden, Stabilität und Multilateralismus spielen kann. Im Zusammenspiel mit dem Vortrag von Angela Kane über die Vereinten Nationen eröffnet sich so ein vergleichender Blick auf Möglichkeiten und Grenzen internationaler Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert.
Angela Kane:
Macht und Ohnmacht internationaler Organisationen: Gelingen Reform und ein neuer Anfang?
Wie steht es um die Rolle der Vereinten Nationen, 81 Jahre nach ihrer Gründung? Die Erfolge und Errungenschaften der Weltorganisation werden gewürdigt, aber die heutige Situation hat die UNO in ihrer Rolle als Garant der UN-Charta basierten Weltordnung schwer gebeutelt, vor allem in unserer Welt massiver geopolitischer Umbrüche und neuer Strukturen. Tiefgreifende Reformen sind notwendig, um das Vertrauen in die Vereinten Nationen wieder herzustellen, und der Amtsantritts einer neuen Generalsekretärin bzw. eines neuen Generalsekretärs gibt der Organisation die Chance eines Neuanfangs.
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Wage zu denken 2026
14. – 16. Oktober 2026Weissensee-Haus, Techendorf 78, 9762 Techendorf
Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft stehen für einen grundlegenden Wandel industrieller Wertschöpfung. Sie beschreiben die schrittweise Ablösung fossiler Rohstoffe durch erneuerbare, biobasierte Ressourcen und eröffnen damit ein neues Feld wirtschaftlicher Chancen. Für Unternehmen sind sie weniger ein ökologisches Projekt als vielmehr ein strategisches Wachstumsfeld, das neue Märkte erschließt, Kostenstrukturen verändert und Innovationsprozesse beschleunigt.
Es geht um regionale Resilienz und die Stärkung der Wertschöpfung! Zugleich soll damit die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bioökonomie-Sektor ausgebaut werden. Dazu wurde 2025 die Bioökonomie-Strategie der EU veröffentlicht.
Die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinden liegt nicht in fernen Märkten, sondern in den Ressourcen, die direkt vor ihrer Haustür entstehen. Holz, landwirtschaftliche Nebenprodukte, Bioabfälle – all das wird heute oft als selbstverständlich betrachtet oder sogar als Kostenfaktor behandelt. Die Bioökonomie dreht diese Logik um: Sie macht aus diesen Stoffen die Grundlage für Wertschöpfung, Energie und wirtschaftliche Entwicklung.
MI 14. Oktober 2026
DO 15. Oktober 2026
Freitag, 16. Oktober 2026

MI 14. Oktober 2026
- 14:00 Uhr: Musikalischer Auftakt und Eröffnung Horst Peter Groß: Regionale Resilienz durch Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie!?
- 14:30 Uhr: Martin Grassberger Regenerative Ökonomie: Ein Paradigma jenseits von „grünem Wachstum“
- 16:00 Uhr: Brigitte Karigl Kreislaufwirtschaft – Bioökonomie – Klimaziele
- 17:00 Uhr: Reflexionsspaziergang nach Naggl
- 17:30 Uhr: Weissensee-Empfang am Schiff Alpenperle mit Bgm.in Karoline Turnschek
DO 15. Oktober 2026
- 9:00 Uhr: Musikalischer Auftakt
- 9:15 Uhr: Stefan Salzmann Kreislaufwirtschaft aus Gemeindesicht
- 10:15 Uhr: World Cafe
- 11.30 Uhr: Roland Ludwig Ressourcen – gestohlen, verschwendet, weggeworfen. Wie wir Stoffkreisläufe wieder schließen
- 14.00 Uhr: Sandra Schulnig und Klaus Hanke BioGuard: Wie regionale Reststoffe zu resilienten Forstschutzsystemen werden
- 14.45 Uhr: Josef Ortner Wachstumsmotor Lebensmittel
- 16.00 Uhr: Bernd Ahrendt und Georg Lexer Organisation als Kulturlandschaft verstehen
- 16.45 Uhr: World-Cafe
- 18.30 Uhr: Empfang des Landeshauptmanns Ing. Daniel Fellner im Hotel Regitnig
Freitag, 16. Oktober 2026
- 09.00 Uhr: Musikalischer Auftakt
- 09.15 – 11.45 Uhr: Reflexions-WORKSHOPS – Bernd Ahrendt | Georg Lexer: Selbstkompetenz individuell entwickeln – Daniela Lube: Vom Wissen zum Wirken. Wie aus Zukunftsideen konkrete nächste Schritte werden
- 11.45 – 12.00 Uhr: Abschlussbetrachtung & Musikalischer Abschied


Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit
28. Oktober 2026, 18:00 UhrAudimax, FH Villach, Europastraße 4, 9500 Villach
Susanne Maurer:
Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht
Der Vortrag lotet aus, inwiefern die Anerkennung von Vulnerabilität (nicht nur mit Bezug auf das menschliche ZusammenLeben) zur Ressource für – politische wie professionelle – Handlungsfähigkeit werden kann. Dabei stehen u. a. die folgenden Fragen zur Diskussion: Auf welche Weise verändern sich dadurch Vorstellungen von ‚Macht‘ und ‚Ohnmacht‘, von ‚Stärke‘ und ‚Schwäche‘? In welchen Momenten wirkt der Bezug auf Verletzlichkeit verbindend, und in welchen trennend? Und welche Bedeutung haben die Wahrnehmung und Thematisierung von Verletzlichkeit für Herrschaftskritik und die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt?
Den Hintergrund der Überlegungen bilden nicht nur Erfahrungen und Wissensbestände aus Pädagogik und Sozialer Arbeit, sondern auch das gesellschaftspolitische Engagement in sozialen Bewegungen und feministischen Kontexten.
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Mensch und Natur – ein Machtverhältnis!?
16. November 2026, 18:00 UhrBambergsaal, Moritschstraße 2, 9500 Villach
Martin Grassberger:
Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet
Unsere Gehirne, Zellen und Sinnesorgane enthalten evolutionär konservierte Strukturen und Programme, die seit Millionen Jahren auf spezifische natürliche Signale optimiert sind (z.B. Sonnenlicht, Naturgeräusche, physischen Naturkontakt bis zum Umweltmikrobiom). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die künstliche Umgebung des 21. Jahrhunderts diese biologischen Input-Erwartungen massiv unterbricht, was in messbaren physiologischen Dysfunktionen und verschiedensten Erkrankungen resultiert. Der Vortrag zeigt auf, wie sehr unsere Gesundheit an eine intakte Natur und einen engen Kontakt mit ihr geknüpft ist, warum wir uns über biologische Notwendigkeiten nicht hinwegsetzen können und warum Versuche, den menschlichen Körper durch Apps, Smartwatches, KI oder Biohacks zu kontrollieren, angesichts dessen zum Scheitern verurteilt sind. Naturschutz und Renaturierung sind daher nicht Altruismus gegenüber einer fremden Welt, sondern ein Akt der Selbsterhaltung.
Tilo Wesche:
Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit
Der Natur werden weltweit von Parlamenten, Regierungen und Gerichten zunehmend eigene Rechte verliehen. Was ist dran an den Rechten der Natur? Kann diese Rechtspraxis zur Bewältigung des Klimawandels beitragen? Wie lassen sich solche Rechte der Natur begründen? Und wie anwenden? Diesen Fragen geht Tilo Wesche in seinem Vortrag mit Blick auf das Eigentumsrecht nach. Beim Klima-, Arten- und Umweltschutz werden Eigentumsrechte theoretisch häufig vernachlässigt. Dabei wohnt ihnen selbst eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit inne, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann. Mit dieser Ökologisierung des Eigentums wird ein Eigentumsverständnis entwickelt, das dem Anthropozän gerecht wird.
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Vortragsreihe: Macht und Ohnmacht
Oktober 2026 – Januar 2027, 18:00
Viktor-Frankl-Saal PH / FH Villach / Bambergsaal Villach / Stiftungssaal AAU
DI 6. Oktober 2026, 18:00 Uhr EU und UNO in Zeiten geopolitischer Machtverschiebungen
Veranstaltungsort: Viktor-Frankl-Saal, PH Kärnten, Hubertusstraße 1, 9020 Klagenfurt- Angela Kane: Macht und Ohnmacht internationaler Organisationen: Gelingen Reform und ein neuer Anfang?
- Thomas Peyker: Europa zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Macht und Ohnmacht der Europäischen Union in einer neuen Weltordnung
MI 28. Oktober 2026, 18:00 Uhr Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit
Veranstaltungsort: Audimax, FH Villach, Europastraße 4, 9500 Villach- Susanne Maurer: Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht
- Hilge Landweer:
MO 16. November 2026, 18:00 Uhr Mensch und Natur – ein Machtverhältnis!?
Veranstaltungsort: Bambergsaal Villach, Moritschstraße 2, 9500 Villach- Martin Grassberger: Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet
- Tilo Wesche: Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit
MI 13. Jänner 2027, 18:00 Uhr Zur Handlungsmacht von Politik
Veranstaltungsort: Stiftungssaal, Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt- Uwe Schneidewind: Kommunaler Wandel zwischen Macht und Ohnmacht
- Peter Kaiser: Macht und Ohnmacht im Zusammenhang mit globalen Entwicklungen und Herausforderungen aus europäischer Perspektive

EU und UNO in Zeiten geopolitischer Machtverschiebungen
6. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Viktor-Frankl-Saal, PH Kärnten, Hubertusstraße 1, 9020 Klagenfurt
Thomas Peyker:
Europa zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Macht und Ohnmacht der Europäischen Union in einer neuen Weltordnung
Die Europäische Union zählt zu den größten Wirtschafts- und Handelsmächten der Welt und verfügt über erheblichen politischen und wirtschaftlichen Einfluss. Gleichzeitig stößt sie angesichts von Kriegen, geopolitischer Rivalität und der Erosion der regelbasierten internationalen Ordnung sowie fortbestehender nationaler Eigeninteressen immer wieder an die Grenzen ihres außenpolitischen Handelns. Der Vortrag beleuchtet die Stärken und Schwächen der EU als globaler Akteur anhand aktueller internationaler Krisen und zeigt auf, welche Rolle Europa künftig bei der Sicherung von Frieden, Stabilität und Multilateralismus spielen kann. Im Zusammenspiel mit dem Vortrag von Angela Kane über die Vereinten Nationen eröffnet sich so ein vergleichender Blick auf Möglichkeiten und Grenzen internationaler Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert.
Angela Kane:
Macht und Ohnmacht internationaler Organisationen: Gelingen Reform und ein neuer Anfang?
Wie steht es um die Rolle der Vereinten Nationen, 81 Jahre nach ihrer Gründung? Die Erfolge und Errungenschaften der Weltorganisation werden gewürdigt, aber die heutige Situation hat die UNO in ihrer Rolle als Garant der UN-Charta basierten Weltordnung schwer gebeutelt, vor allem in unserer Welt massiver geopolitischer Umbrüche und neuer Strukturen. Tiefgreifende Reformen sind notwendig, um das Vertrauen in die Vereinten Nationen wieder herzustellen, und der Amtsantritts einer neuen Generalsekretärin bzw. eines neuen Generalsekretärs gibt der Organisation die Chance eines Neuanfangs.
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Wage zu denken 2026
14. – 16. Oktober 2026
Weissensee-Haus, Techendorf 78, 9762 Techendorf
Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft stehen für einen grundlegenden Wandel industrieller Wertschöpfung. Sie beschreiben die schrittweise Ablösung fossiler Rohstoffe durch erneuerbare, biobasierte Ressourcen und eröffnen damit ein neues Feld wirtschaftlicher Chancen. Für Unternehmen sind sie weniger ein ökologisches Projekt als vielmehr ein strategisches Wachstumsfeld, das neue Märkte erschließt, Kostenstrukturen verändert und Innovationsprozesse beschleunigt.
Es geht um regionale Resilienz und die Stärkung der Wertschöpfung! Zugleich soll damit die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bioökonomie-Sektor ausgebaut werden. Dazu wurde 2025 die Bioökonomie-Strategie der EU veröffentlicht.
Die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinden liegt nicht in fernen Märkten, sondern in den Ressourcen, die direkt vor ihrer Haustür entstehen. Holz, landwirtschaftliche Nebenprodukte, Bioabfälle – all das wird heute oft als selbstverständlich betrachtet oder sogar als Kostenfaktor behandelt. Die Bioökonomie dreht diese Logik um: Sie macht aus diesen Stoffen die Grundlage für Wertschöpfung, Energie und wirtschaftliche Entwicklung.
MI 14. Oktober 2026
DO 15. Oktober 2026
Freitag, 16. Oktober 2026

MI 14. Oktober 2026
- 14:00 Uhr: Musikalischer Auftakt und Eröffnung Horst Peter Groß: Regionale Resilienz durch Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie!?
- 14:30 Uhr: Martin Grassberger Regenerative Ökonomie: Ein Paradigma jenseits von „grünem Wachstum“
- 16:00 Uhr: Brigitte Karigl Kreislaufwirtschaft – Bioökonomie – Klimaziele
- 17:00 Uhr: Reflexionsspaziergang nach Naggl
- 17:30 Uhr: Weissensee-Empfang am Schiff Alpenperle mit Bgm.in Karoline Turnschek
DO 15. Oktober 2026
- 9:00 Uhr: Musikalischer Auftakt
- 9:15 Uhr: Stefan Salzmann Kreislaufwirtschaft aus Gemeindesicht
- 10:15 Uhr: World Cafe
- 11.30 Uhr: Roland Ludwig Ressourcen – gestohlen, verschwendet, weggeworfen. Wie wir Stoffkreisläufe wieder schließen
- 14.00 Uhr: Sandra Schulnig und Klaus Hanke BioGuard: Wie regionale Reststoffe zu resilienten Forstschutzsystemen werden
- 14.45 Uhr: Josef Ortner Wachstumsmotor Lebensmittel
- 16.00 Uhr: Bernd Ahrendt und Georg Lexer Organisation als Kulturlandschaft verstehen
- 16.45 Uhr: World-Cafe
- 18.30 Uhr: Empfang des Landeshauptmanns Ing. Daniel Fellner im Hotel Regitnig
Freitag, 16. Oktober 2026
- 09.00 Uhr: Musikalischer Auftakt
- 09.15 – 11.45 Uhr: Reflexions-WORKSHOPS – Bernd Ahrendt | Georg Lexer: Selbstkompetenz individuell entwickeln – Daniela Lube: Vom Wissen zum Wirken. Wie aus Zukunftsideen konkrete nächste Schritte werden
- 11.45 – 12.00 Uhr: Abschlussbetrachtung & Musikalischer Abschied


Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit
28. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Audimax, FH Villach, Europastraße 4, 9500 Villach
Susanne Maurer:
Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht
Der Vortrag lotet aus, inwiefern die Anerkennung von Vulnerabilität (nicht nur mit Bezug auf das menschliche ZusammenLeben) zur Ressource für – politische wie professionelle – Handlungsfähigkeit werden kann. Dabei stehen u. a. die folgenden Fragen zur Diskussion: Auf welche Weise verändern sich dadurch Vorstellungen von ‚Macht‘ und ‚Ohnmacht‘, von ‚Stärke‘ und ‚Schwäche‘? In welchen Momenten wirkt der Bezug auf Verletzlichkeit verbindend, und in welchen trennend? Und welche Bedeutung haben die Wahrnehmung und Thematisierung von Verletzlichkeit für Herrschaftskritik und die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt?
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16. November 2026, 18:00 Uhr
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Martin Grassberger:
Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet
Unsere Gehirne, Zellen und Sinnesorgane enthalten evolutionär konservierte Strukturen und Programme, die seit Millionen Jahren auf spezifische natürliche Signale optimiert sind (z.B. Sonnenlicht, Naturgeräusche, physischen Naturkontakt bis zum Umweltmikrobiom). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die künstliche Umgebung des 21. Jahrhunderts diese biologischen Input-Erwartungen massiv unterbricht, was in messbaren physiologischen Dysfunktionen und verschiedensten Erkrankungen resultiert. Der Vortrag zeigt auf, wie sehr unsere Gesundheit an eine intakte Natur und einen engen Kontakt mit ihr geknüpft ist, warum wir uns über biologische Notwendigkeiten nicht hinwegsetzen können und warum Versuche, den menschlichen Körper durch Apps, Smartwatches, KI oder Biohacks zu kontrollieren, angesichts dessen zum Scheitern verurteilt sind. Naturschutz und Renaturierung sind daher nicht Altruismus gegenüber einer fremden Welt, sondern ein Akt der Selbsterhaltung.
Tilo Wesche:
Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit
Der Natur werden weltweit von Parlamenten, Regierungen und Gerichten zunehmend eigene Rechte verliehen. Was ist dran an den Rechten der Natur? Kann diese Rechtspraxis zur Bewältigung des Klimawandels beitragen? Wie lassen sich solche Rechte der Natur begründen? Und wie anwenden? Diesen Fragen geht Tilo Wesche in seinem Vortrag mit Blick auf das Eigentumsrecht nach. Beim Klima-, Arten- und Umweltschutz werden Eigentumsrechte theoretisch häufig vernachlässigt. Dabei wohnt ihnen selbst eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit inne, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann. Mit dieser Ökologisierung des Eigentums wird ein Eigentumsverständnis entwickelt, das dem Anthropozän gerecht wird.
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