Veranstaltungen

Austausch | Auseinander­setzung | Reflexion | Denkraum

In unseren Veranstaltungen, den Partnerveranstaltungen und Kooperationen geht es um lebendigen, kritischen und diskursiven Austausch, um das Entdecken der Vielfalt wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektiven, um inter- und transdisziplinäre Ansätze und auch um Genuss, Humor und Witz.

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EU und UNO in Zeiten geopolitischer Machtverschiebungen

6. Oktober 2026, 18:00 Uhr
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Viktor-Frankl-Saal, PH Kärnten, Hubertusstraße 1, 9020 Klagenfurt
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Thomas Peyker: Europa zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Macht und Ohnmacht der Europäischen Union in einer neuen Weltordnung Die Europäische Union zählt zu den größten Wirtschafts- und Handelsmächten der Welt und verfügt über erheblichen politischen und wirtschaftlichen Einfluss. Gleichzeitig stößt sie angesichts von Kriegen, geopolitischer Rivalität und der Erosion der regelbasierten internationalen Ordnung sowie fortbestehender nationaler Eigeninteressen immer wieder an die Grenzen ihres außenpolitischen Handelns. Der Vortrag beleuchtet die Stärken und Schwächen der EU als globaler Akteur anhand aktueller internationaler Krisen und zeigt auf, welche Rolle Europa künftig bei der Sicherung von Frieden, Stabilität und Multilateralismus spielen kann. Im Zusammenspiel mit dem Vortrag von Angela Kane über die Vereinten Nationen eröffnet sich so ein vergleichender Blick auf Möglichkeiten und Grenzen internationaler Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert. Angela Kane: Macht und Ohnmacht internationaler Organisationen: Gelingen Reform und ein neuer Anfang? Wie steht es um die Rolle der Vereinten Nationen, 81 Jahre nach ihrer Gründung? Die Erfolge und Errungenschaften der Weltorganisation werden gewürdigt, aber die heutige Situation hat die UNO in ihrer Rolle als Garant der UN-Charta basierten Weltordnung schwer gebeutelt, vor allem in unserer Welt massiver geopolitischer Umbrüche und neuer Strukturen. Tiefgreifende Reformen sind notwendig, um das Vertrauen in die Vereinten Nationen wieder herzustellen, und der Amtsantritt einer neuen Generalsekretärin bzw. eines neuen Generalsekretärs gibt der Organisation die Chance eines Neuanfangs.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

>> Zur Reihe: Wissen schafft Gesellschaft <<          

Wage zu denken 2026

14. – 16. Oktober 2026
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Weissensee-Haus, Techendorf 78, 9762 Techendorf
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Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft stehen für einen grundlegenden Wandel industrieller Wertschöpfung. Sie beschreiben die schrittweise Ablösung fossiler Rohstoffe durch erneuerbare, biobasierte Ressourcen und eröffnen damit ein neues Feld wirtschaftlicher Chancen. Für Unternehmen sind sie weniger ein ökologisches Projekt als vielmehr ein strategisches Wachstumsfeld, das neue Märkte erschließt, Kostenstrukturen verändert und Innovationsprozesse beschleunigt. Es geht um regionale Resilienz und die Stärkung der Wertschöpfung! Zugleich soll damit die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bioökonomie-Sektor ausgebaut werden. Dazu wurde 2025 die Bioökonomie-Strategie der EU veröffentlicht. Die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinden liegt nicht in fernen Märkten, sondern in den Ressourcen, die direkt vor ihrer Haustür entstehen. Holz, landwirtschaftliche Nebenprodukte, Bioabfälle – all das wird heute oft als selbstverständlich betrachtet oder sogar als Kostenfaktor behandelt. Die Bioökonomie dreht diese Logik um: Sie macht aus diesen Stoffen die Grundlage für Wertschöpfung, Energie und wirtschaftliche Entwicklung.
MI 14. Oktober 2026
  • 14:00 Uhr: Musikalischer Auftakt und Eröffnung Horst Peter Groß: Regionale Resilienz durch Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie!?
  • 14:30 Uhr: Martin Grassberger Regenerative Ökonomie: Ein Paradigma jenseits von „grünem Wachstum“
  • 16:00 Uhr: Brigitte Karigl Kreislaufwirtschaft – Bioökonomie – Klimaziele
  • 17:00 Uhr: Reflexionsspaziergang nach Naggl
  • 17:30 Uhr: Weissensee-Empfang am Schiff Alpenperle mit Bgm.in Karoline Turnschek

DO 15. Oktober 2026
  • 9:00 Uhr: Musikalischer Auftakt
  • 9:15 Uhr: Stefan Salzmann Kreislaufwirtschaft aus Gemeindesicht
  • 10:15 Uhr: World Cafe
  • 11.30 Uhr: Roland Ludwig Ressourcen – gestohlen, verschwendet, weggeworfen. Wie wir Stoffkreisläufe wieder schließen
  • 14.00 Uhr: Sandra Schulnig und Klaus Hanke BioGuard: Wie regionale Reststoffe zu resilienten Forstschutzsystemen werden
  • 14.45 Uhr: Josef Ortner Wachstumsmotor Lebensmittel
  • 16.00 Uhr: Bernd Ahrendt und Georg Lexer Organisation als Kulturlandschaft verstehen
  • 16.45 Uhr: World-Cafe
  • 18.30 Uhr: Empfang des Landeshauptmanns Ing. Daniel Fellner im Hotel Regitnig

Freitag, 16. Oktober 2026
  • 09.00 Uhr: Musikalischer Auftakt
  • 09.15 – 11.45 Uhr: Reflexions-WORKSHOPS – Bernd Ahrendt | Georg Lexer: Selbstkompetenz individuell entwickeln – Daniela Lube: Vom Wissen zum Wirken. Wie aus Zukunftsideen konkrete nächste Schritte werden
  • 11.45 – 12.00 Uhr: Abschlussbetrachtung & Musikalischer Abschied
Details zum Programm finden Sie in unserem Programmfolder!    

Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026

Donnerstag, 22.10.2026, 9 bis 13.30 Uhr
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Konferenzsaal der AK Kärnten, Bahnhofplatz 3, 9020 Klagenfurt
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» Kooperation im Rahmen der Landschaft des Wissens « Neue Welt(un)ordnung Die Welt befindet sich im Wandel: Demokratien verlieren an Stabilität, internationale Bündnisse stehen unter Druck und globale Konflikte sowie politische und gesellschaftliche Spannungen nehmen zu. Doch wie wird die Welt von morgen aussehen – und welche Handlungsspielräume bleiben uns in Zeiten wachsender Unsicherheit? Im Rahmen der Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026 werden diese Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. Gemeinsam mit namhaften Referent:innen wird ein Bogen von globalen Entwicklungen und ihrer völkerrechtlichen Einordnung bis hin zu den Auswirkungen auf unser individuelles Leben gespannt. Denn die Veränderungen auf der internationalen Bühne bleiben nicht abstrakt – sie prägen letztlich unseren Alltag.
  • Johannes Tropper (Rechtswissenschafter, Universität Wien) Neue Welt(un)ordnung und altes Völkerrecht? Zur Krise und Zukunft der Völkerrechtsordnung
  • Daniela Ingruber (Demokratie- und Konfliktforscherin, Institut für Strategieanalysen, Wien) Zwischen Ohnmacht, (Ver-)Zweifeln und Hoffnung
  • Birgit Birnbacher (Schriftstellerin, Salzburg) Lesung „Wovon wir leben“
Anmeldung bis 19.10.2026 über: https://kaernten.arbeiterkammer.at/ktngespraeche 💻 Auch eine Online-Teilnahme via Livestream ist möglich. Die Teilnahme ist kostenlos!
in
kooperation
mit

Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit

28. Oktober 2026, 18:00 Uhr
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Audimax, FH Villach, Europastraße 4, 9500 Villach
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Hilge Landweer: Verletzlichkeit und Selbstermächtigung. Warum es wichtig ist, die eigenen Gefühle zu kennen Der Vortrag weist die landläufige Meinung zurück, die eine Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen für eine Nabelschau hält, die einen schwächt. Stattdessen möchte ich zeigen, welcher Gewinn darin liegen kann, seine eigenen Gefühle zu kennen und ernst zu nehmen, ohne sich notwendig von ihnen im Handeln leiten zu lassen. Einige typische Verwechslungen bestimmter Gefühle machen deutlich, welche Folgen eine Fehleinschätzung eigener Gefühle haben kann, wenn z.B. eine Kränkung für eine Demütigung gehalten wird oder eine verächtliche Einstellung für eine neutrale Haltung. Um das unterscheiden zu können, muss man die entsprechenden Gefühle kennen. Nur so wird es möglich, sich von der Situation zu distanzieren, in der man sich etwa ohnmächtig fühlte, und sich im Einklang mit den eigenen Gefühlen zu neuen Perspektiven zu ermächtigen. Susanne Maurer: Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht Der Vortrag lotet aus, inwiefern die Anerkennung von Vulnerabilität (nicht nur mit Bezug auf das menschliche ZusammenLeben) zur Ressource für – politische wie professionelle – Handlungsfähigkeit werden kann. Dabei stehen u. a. die folgenden Fragen zur Diskussion: Auf welche Weise verändern sich dadurch Vorstellungen von ‚Macht‘ und ‚Ohnmacht‘, von ‚Stärke‘ und ‚Schwäche‘? In welchen Momenten wirkt der Bezug auf Verletzlichkeit verbindend, und in welchen trennend? Und welche Bedeutung haben die Wahrnehmung und Thematisierung von Verletzlichkeit für Herrschaftskritik und die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt? Den Hintergrund der Überlegungen bilden nicht nur Erfahrungen und Wissensbestände aus Pädagogik und Sozialer Arbeit, sondern auch das gesellschaftspolitische Engagement in sozialen Bewegungen und feministischen Kontexten.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

>> Zur Reihe: Wissen schafft Gesellschaft <<           

Mensch und Natur – ein Machtverhältnis!?

16. November 2026, 18:00 Uhr
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Bambergsaal, Moritschstraße 2, 9500 Villach
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Martin Grassberger: Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet Unsere Gehirne, Zellen und Sinnesorgane enthalten evolutionär konservierte Strukturen und Programme, die seit Millionen Jahren auf spezifische natürliche Signale optimiert sind (z.B. Sonnenlicht, Naturgeräusche, physischen Naturkontakt bis zum Umweltmikrobiom). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die künstliche Umgebung des 21. Jahrhunderts diese biologischen Input-Erwartungen massiv unterbricht, was in messbaren physiologischen Dysfunktionen und verschiedensten Erkrankungen resultiert. Der Vortrag zeigt auf, wie sehr unsere Gesundheit an eine intakte Natur und einen engen Kontakt mit ihr geknüpft ist, warum wir uns über biologische Notwendigkeiten nicht hinwegsetzen können und warum Versuche, den menschlichen Körper durch Apps, Smartwatches, KI oder Biohacks zu kontrollieren, angesichts dessen zum Scheitern verurteilt sind. Naturschutz und Renaturierung sind daher nicht Altruismus gegenüber einer fremden Welt, sondern ein Akt der Selbsterhaltung. Tilo Wesche: Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit Der Natur werden weltweit von Parlamenten, Regierungen und Gerichten zunehmend eigene Rechte verliehen. Was ist dran an den Rechten der Natur? Kann diese Rechtspraxis zur Bewältigung des Klimawandels beitragen? Wie lassen sich solche Rechte der Natur begründen? Und wie anwenden? Diesen Fragen geht Tilo Wesche in seinem Vortrag mit Blick auf das Eigentumsrecht nach. Beim Klima-, Arten- und Umweltschutz werden Eigentumsrechte theoretisch häufig vernachlässigt. Dabei wohnt ihnen selbst eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit inne, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann. Mit dieser Ökologisierung des Eigentums wird ein Eigentumsverständnis entwickelt, das dem Anthropozän gerecht wird.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

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EU und UNO in Zeiten geopolitischer Machtverschiebungen

6. Oktober 2026, 18:00 Uhr
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Viktor-Frankl-Saal, PH Kärnten, Hubertusstraße 1, 9020 Klagenfurt
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Thomas Peyker: Europa zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Macht und Ohnmacht der Europäischen Union in einer neuen Weltordnung Die Europäische Union zählt zu den größten Wirtschafts- und Handelsmächten der Welt und verfügt über erheblichen politischen und wirtschaftlichen Einfluss. Gleichzeitig stößt sie angesichts von Kriegen, geopolitischer Rivalität und der Erosion der regelbasierten internationalen Ordnung sowie fortbestehender nationaler Eigeninteressen immer wieder an die Grenzen ihres außenpolitischen Handelns. Der Vortrag beleuchtet die Stärken und Schwächen der EU als globaler Akteur anhand aktueller internationaler Krisen und zeigt auf, welche Rolle Europa künftig bei der Sicherung von Frieden, Stabilität und Multilateralismus spielen kann. Im Zusammenspiel mit dem Vortrag von Angela Kane über die Vereinten Nationen eröffnet sich so ein vergleichender Blick auf Möglichkeiten und Grenzen internationaler Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert. Angela Kane: Macht und Ohnmacht internationaler Organisationen: Gelingen Reform und ein neuer Anfang? Wie steht es um die Rolle der Vereinten Nationen, 81 Jahre nach ihrer Gründung? Die Erfolge und Errungenschaften der Weltorganisation werden gewürdigt, aber die heutige Situation hat die UNO in ihrer Rolle als Garant der UN-Charta basierten Weltordnung schwer gebeutelt, vor allem in unserer Welt massiver geopolitischer Umbrüche und neuer Strukturen. Tiefgreifende Reformen sind notwendig, um das Vertrauen in die Vereinten Nationen wieder herzustellen, und der Amtsantritt einer neuen Generalsekretärin bzw. eines neuen Generalsekretärs gibt der Organisation die Chance eines Neuanfangs.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

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Wage zu denken 2026

14. – 16. Oktober 2026
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Weissensee-Haus, Techendorf 78, 9762 Techendorf
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Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft stehen für einen grundlegenden Wandel industrieller Wertschöpfung. Sie beschreiben die schrittweise Ablösung fossiler Rohstoffe durch erneuerbare, biobasierte Ressourcen und eröffnen damit ein neues Feld wirtschaftlicher Chancen. Für Unternehmen sind sie weniger ein ökologisches Projekt als vielmehr ein strategisches Wachstumsfeld, das neue Märkte erschließt, Kostenstrukturen verändert und Innovationsprozesse beschleunigt. Es geht um regionale Resilienz und die Stärkung der Wertschöpfung! Zugleich soll damit die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bioökonomie-Sektor ausgebaut werden. Dazu wurde 2025 die Bioökonomie-Strategie der EU veröffentlicht. Die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinden liegt nicht in fernen Märkten, sondern in den Ressourcen, die direkt vor ihrer Haustür entstehen. Holz, landwirtschaftliche Nebenprodukte, Bioabfälle – all das wird heute oft als selbstverständlich betrachtet oder sogar als Kostenfaktor behandelt. Die Bioökonomie dreht diese Logik um: Sie macht aus diesen Stoffen die Grundlage für Wertschöpfung, Energie und wirtschaftliche Entwicklung.
MI 14. Oktober 2026
  • 14:00 Uhr: Musikalischer Auftakt und Eröffnung Horst Peter Groß: Regionale Resilienz durch Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie!?
  • 14:30 Uhr: Martin Grassberger Regenerative Ökonomie: Ein Paradigma jenseits von „grünem Wachstum“
  • 16:00 Uhr: Brigitte Karigl Kreislaufwirtschaft – Bioökonomie – Klimaziele
  • 17:00 Uhr: Reflexionsspaziergang nach Naggl
  • 17:30 Uhr: Weissensee-Empfang am Schiff Alpenperle mit Bgm.in Karoline Turnschek

DO 15. Oktober 2026
  • 9:00 Uhr: Musikalischer Auftakt
  • 9:15 Uhr: Stefan Salzmann Kreislaufwirtschaft aus Gemeindesicht
  • 10:15 Uhr: World Cafe
  • 11.30 Uhr: Roland Ludwig Ressourcen – gestohlen, verschwendet, weggeworfen. Wie wir Stoffkreisläufe wieder schließen
  • 14.00 Uhr: Sandra Schulnig und Klaus Hanke BioGuard: Wie regionale Reststoffe zu resilienten Forstschutzsystemen werden
  • 14.45 Uhr: Josef Ortner Wachstumsmotor Lebensmittel
  • 16.00 Uhr: Bernd Ahrendt und Georg Lexer Organisation als Kulturlandschaft verstehen
  • 16.45 Uhr: World-Cafe
  • 18.30 Uhr: Empfang des Landeshauptmanns Ing. Daniel Fellner im Hotel Regitnig

Freitag, 16. Oktober 2026
  • 09.00 Uhr: Musikalischer Auftakt
  • 09.15 – 11.45 Uhr: Reflexions-WORKSHOPS – Bernd Ahrendt | Georg Lexer: Selbstkompetenz individuell entwickeln – Daniela Lube: Vom Wissen zum Wirken. Wie aus Zukunftsideen konkrete nächste Schritte werden
  • 11.45 – 12.00 Uhr: Abschlussbetrachtung & Musikalischer Abschied
Details zum Programm finden Sie in unserem Programmfolder!    

Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026

Donnerstag, 22.10.2026, 9 bis 13.30 Uhr
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Konferenzsaal der AK Kärnten, Bahnhofplatz 3, 9020 Klagenfurt
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» Kooperation im Rahmen der Landschaft des Wissens « Neue Welt(un)ordnung Die Welt befindet sich im Wandel: Demokratien verlieren an Stabilität, internationale Bündnisse stehen unter Druck und globale Konflikte sowie politische und gesellschaftliche Spannungen nehmen zu. Doch wie wird die Welt von morgen aussehen – und welche Handlungsspielräume bleiben uns in Zeiten wachsender Unsicherheit? Im Rahmen der Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026 werden diese Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. Gemeinsam mit namhaften Referent:innen wird ein Bogen von globalen Entwicklungen und ihrer völkerrechtlichen Einordnung bis hin zu den Auswirkungen auf unser individuelles Leben gespannt. Denn die Veränderungen auf der internationalen Bühne bleiben nicht abstrakt – sie prägen letztlich unseren Alltag.
  • Johannes Tropper (Rechtswissenschafter, Universität Wien) Neue Welt(un)ordnung und altes Völkerrecht? Zur Krise und Zukunft der Völkerrechtsordnung
  • Daniela Ingruber (Demokratie- und Konfliktforscherin, Institut für Strategieanalysen, Wien) Zwischen Ohnmacht, (Ver-)Zweifeln und Hoffnung
  • Birgit Birnbacher (Schriftstellerin, Salzburg) Lesung „Wovon wir leben“
Anmeldung bis 19.10.2026 über: https://kaernten.arbeiterkammer.at/ktngespraeche 💻 Auch eine Online-Teilnahme via Livestream ist möglich. Die Teilnahme ist kostenlos!
in kooperation mit

Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit

28. Oktober 2026, 18:00 Uhr
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Audimax, FH Villach, Europastraße 4, 9500 Villach
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Hilge Landweer: Verletzlichkeit und Selbstermächtigung. Warum es wichtig ist, die eigenen Gefühle zu kennen Der Vortrag weist die landläufige Meinung zurück, die eine Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen für eine Nabelschau hält, die einen schwächt. Stattdessen möchte ich zeigen, welcher Gewinn darin liegen kann, seine eigenen Gefühle zu kennen und ernst zu nehmen, ohne sich notwendig von ihnen im Handeln leiten zu lassen. Einige typische Verwechslungen bestimmter Gefühle machen deutlich, welche Folgen eine Fehleinschätzung eigener Gefühle haben kann, wenn z.B. eine Kränkung für eine Demütigung gehalten wird oder eine verächtliche Einstellung für eine neutrale Haltung. Um das unterscheiden zu können, muss man die entsprechenden Gefühle kennen. Nur so wird es möglich, sich von der Situation zu distanzieren, in der man sich etwa ohnmächtig fühlte, und sich im Einklang mit den eigenen Gefühlen zu neuen Perspektiven zu ermächtigen. Susanne Maurer: Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht Der Vortrag lotet aus, inwiefern die Anerkennung von Vulnerabilität (nicht nur mit Bezug auf das menschliche ZusammenLeben) zur Ressource für – politische wie professionelle – Handlungsfähigkeit werden kann. Dabei stehen u. a. die folgenden Fragen zur Diskussion: Auf welche Weise verändern sich dadurch Vorstellungen von ‚Macht‘ und ‚Ohnmacht‘, von ‚Stärke‘ und ‚Schwäche‘? In welchen Momenten wirkt der Bezug auf Verletzlichkeit verbindend, und in welchen trennend? Und welche Bedeutung haben die Wahrnehmung und Thematisierung von Verletzlichkeit für Herrschaftskritik und die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt? Den Hintergrund der Überlegungen bilden nicht nur Erfahrungen und Wissensbestände aus Pädagogik und Sozialer Arbeit, sondern auch das gesellschaftspolitische Engagement in sozialen Bewegungen und feministischen Kontexten.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

>> Zur Reihe: Wissen schafft Gesellschaft <<           

Mensch und Natur – ein Machtverhältnis!?

16. November 2026, 18:00 Uhr
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Bambergsaal, Moritschstraße 2, 9500 Villach
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Martin Grassberger: Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet Unsere Gehirne, Zellen und Sinnesorgane enthalten evolutionär konservierte Strukturen und Programme, die seit Millionen Jahren auf spezifische natürliche Signale optimiert sind (z.B. Sonnenlicht, Naturgeräusche, physischen Naturkontakt bis zum Umweltmikrobiom). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die künstliche Umgebung des 21. Jahrhunderts diese biologischen Input-Erwartungen massiv unterbricht, was in messbaren physiologischen Dysfunktionen und verschiedensten Erkrankungen resultiert. Der Vortrag zeigt auf, wie sehr unsere Gesundheit an eine intakte Natur und einen engen Kontakt mit ihr geknüpft ist, warum wir uns über biologische Notwendigkeiten nicht hinwegsetzen können und warum Versuche, den menschlichen Körper durch Apps, Smartwatches, KI oder Biohacks zu kontrollieren, angesichts dessen zum Scheitern verurteilt sind. Naturschutz und Renaturierung sind daher nicht Altruismus gegenüber einer fremden Welt, sondern ein Akt der Selbsterhaltung. Tilo Wesche: Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit Der Natur werden weltweit von Parlamenten, Regierungen und Gerichten zunehmend eigene Rechte verliehen. Was ist dran an den Rechten der Natur? Kann diese Rechtspraxis zur Bewältigung des Klimawandels beitragen? Wie lassen sich solche Rechte der Natur begründen? Und wie anwenden? Diesen Fragen geht Tilo Wesche in seinem Vortrag mit Blick auf das Eigentumsrecht nach. Beim Klima-, Arten- und Umweltschutz werden Eigentumsrechte theoretisch häufig vernachlässigt. Dabei wohnt ihnen selbst eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit inne, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann. Mit dieser Ökologisierung des Eigentums wird ein Eigentumsverständnis entwickelt, das dem Anthropozän gerecht wird.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

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