Veranstaltungen

Austausch | Auseinander­setzung | Reflexion | Denkraum

In unseren Veranstaltungen, den Partnerveranstaltungen und Kooperationen geht es um lebendigen, kritischen und diskursiven Austausch, um das Entdecken der Vielfalt wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektiven, um inter- und transdisziplinäre Ansätze und auch um Genuss, Humor und Witz.

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Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026

Donnerstag, 22.10.2026, 9 bis 13.30 Uhr
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Konferenzsaal der AK Kärnten, Bahnhofplatz 3, 9020 Klagenfurt
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» Kooperation im Rahmen der Landschaft des Wissens « Neue Welt(un)ordnung Die Welt befindet sich im Wandel: Demokratien verlieren an Stabilität, internationale Bündnisse stehen unter Druck und globale Konflikte sowie politische und gesellschaftliche Spannungen nehmen zu. Doch wie wird die Welt von morgen aussehen – und welche Handlungsspielräume bleiben uns in Zeiten wachsender Unsicherheit? Im Rahmen der Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026 werden diese Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. Gemeinsam mit namhaften Referent:innen wird ein Bogen von globalen Entwicklungen und ihrer völkerrechtlichen Einordnung bis hin zu den Auswirkungen auf unser individuelles Leben gespannt. Denn die Veränderungen auf der internationalen Bühne bleiben nicht abstrakt – sie prägen letztlich unseren Alltag.
  • Johannes Tropper (Rechtswissenschafter, Universität Wien) Neue Welt(un)ordnung und altes Völkerrecht? Zur Krise und Zukunft der Völkerrechtsordnung
  • Daniela Ingruber (Demokratie- und Konfliktforscherin, Institut für Strategieanalysen, Wien) Zwischen Ohnmacht, (Ver-)Zweifeln und Hoffnung
  • Birgit Birnbacher (Schriftstellerin, Salzburg) Lesung „Wovon wir leben“
Anmeldung bis 19.10.2026 über: https://kaernten.arbeiterkammer.at/ktngespraeche 💻 Auch eine Online-Teilnahme via Livestream ist möglich. Die Teilnahme ist kostenlos!
in
kooperation
mit

Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit

28. Oktober 2026, 18:00 Uhr
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Audimax, CU Hochschule Kärnten, Europastraße 4, 9500 Villach
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Hilge Landweer: Verletzlichkeit und Selbstermächtigung. Warum es wichtig ist, die eigenen Gefühle zu kennen Der Vortrag weist die landläufige Meinung zurück, die eine Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen für eine Nabelschau hält, die einen schwächt. Stattdessen möchte ich zeigen, welcher Gewinn darin liegen kann, seine eigenen Gefühle zu kennen und ernst zu nehmen, ohne sich notwendig von ihnen im Handeln leiten zu lassen. Einige typische Verwechslungen bestimmter Gefühle machen deutlich, welche Folgen eine Fehleinschätzung eigener Gefühle haben kann, wenn z.B. eine Kränkung für eine Demütigung gehalten wird oder eine verächtliche Einstellung für eine neutrale Haltung. Um das unterscheiden zu können, muss man die entsprechenden Gefühle kennen. Nur so wird es möglich, sich von der Situation zu distanzieren, in der man sich etwa ohnmächtig fühlte, und sich im Einklang mit den eigenen Gefühlen zu neuen Perspektiven zu ermächtigen. Susanne Maurer: Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht Der Vortrag lotet aus, inwiefern die Anerkennung von Vulnerabilität (nicht nur mit Bezug auf das menschliche ZusammenLeben) zur Ressource für – politische wie professionelle – Handlungsfähigkeit werden kann. Dabei stehen u. a. die folgenden Fragen zur Diskussion: Auf welche Weise verändern sich dadurch Vorstellungen von ‚Macht‘ und ‚Ohnmacht‘, von ‚Stärke‘ und ‚Schwäche‘? In welchen Momenten wirkt der Bezug auf Verletzlichkeit verbindend, und in welchen trennend? Und welche Bedeutung haben die Wahrnehmung und Thematisierung von Verletzlichkeit für Herrschaftskritik und die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt? Den Hintergrund der Überlegungen bilden nicht nur Erfahrungen und Wissensbestände aus Pädagogik und Sozialer Arbeit, sondern auch das gesellschaftspolitische Engagement in sozialen Bewegungen und feministischen Kontexten.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

>> Zur Reihe: Wissen schafft Gesellschaft <<           

Mensch und Natur – ein Machtverhältnis!?

16. November 2026, 18:00 Uhr
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Bambergsaal, Moritschstraße 2, 9500 Villach
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Martin Grassberger: Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet Unsere Gehirne, Zellen und Sinnesorgane enthalten evolutionär konservierte Strukturen und Programme, die seit Millionen Jahren auf spezifische natürliche Signale optimiert sind (z.B. Sonnenlicht, Naturgeräusche, physischen Naturkontakt bis zum Umweltmikrobiom). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die künstliche Umgebung des 21. Jahrhunderts diese biologischen Input-Erwartungen massiv unterbricht, was in messbaren physiologischen Dysfunktionen und verschiedensten Erkrankungen resultiert. Der Vortrag zeigt auf, wie sehr unsere Gesundheit an eine intakte Natur und einen engen Kontakt mit ihr geknüpft ist, warum wir uns über biologische Notwendigkeiten nicht hinwegsetzen können und warum Versuche, den menschlichen Körper durch Apps, Smartwatches, KI oder Biohacks zu kontrollieren, angesichts dessen zum Scheitern verurteilt sind. Naturschutz und Renaturierung sind daher nicht Altruismus gegenüber einer fremden Welt, sondern ein Akt der Selbsterhaltung. Tilo Wesche: Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit Der Natur werden weltweit von Parlamenten, Regierungen und Gerichten zunehmend eigene Rechte verliehen. Was ist dran an den Rechten der Natur? Kann diese Rechtspraxis zur Bewältigung des Klimawandels beitragen? Wie lassen sich solche Rechte der Natur begründen? Und wie anwenden? Diesen Fragen geht Tilo Wesche in seinem Vortrag mit Blick auf das Eigentumsrecht nach. Beim Klima-, Arten- und Umweltschutz werden Eigentumsrechte theoretisch häufig vernachlässigt. Dabei wohnt ihnen selbst eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit inne, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann. Mit dieser Ökologisierung des Eigentums wird ein Eigentumsverständnis entwickelt, das dem Anthropozän gerecht wird.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

>> Zur Reihe: Wissen schafft Gesellschaft <<           

Kabarettherbst 2026

Oktober – Dezember 2026
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Kärnten
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Veranstaltungstipp Für unterhaltsame Abende sorgt der Kabarettherbst in Kärnten! Mitglieder der Landschaft des Wissens erhalten mit Promotioncode 10 % Ermäßigung!

>> Programm und Ticketverkauf <<

 
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Zur Handlungsmacht von Politik

13. Jänner 2027, 18:00 Uhr
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Stiftungssaal, Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt
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Uwe Schneidewind: Kommunaler Wandel zwischen Macht und Ohnmacht Städte sind das Brennglas für die Möglichkeiten und Begrenzungen von Transformation, denn hier werden gesellschaftliche Veränderungsprozesse konkret. Die Herausforderungen sind gewaltig. Da Städte institutionell stark auf Stabilität und Kontinuität ausgerichtet sind, steckt die Organisation von Wandel voller Tücken. Der Transformationsforscher Uwe Schneidewind gibt mit seinem Buch „Dienstschluss“ nach seiner Zeit als Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal einen tiefen Einblick in den urbanen Maschinenraum „zwischen Systemversagen und Inseln des Gelingens“. Peter Kaiser: Macht und Ohnmacht im Zusammenhang mit globalen Entwicklungen und Herausforderungen aus europäischer Perspektive Europa befindet sich an einem Bifurkationspunkt: Nur 12 % der Weltbevölkerung leben in einer liberalen Demokratie. Geographische Spannungen und Kriege nehmen zu, Klimawandel, technologische und digitale Entwicklungen verändern Kommunikation und Produktion. Kurzum: Disruption wird zur neuen Normalität! Findet sich Europa damit ab zum Spielball der neuen Machtblöcke USA, China und Russland zu werden? Sind wir „schicksalsergeben ohnmächtig“ oder macht Europa etwas dagegen. Und wenn ja, was und wie?

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

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Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026

Donnerstag, 22.10.2026, 9 bis 13.30 Uhr
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Konferenzsaal der AK Kärnten, Bahnhofplatz 3, 9020 Klagenfurt
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» Kooperation im Rahmen der Landschaft des Wissens « Neue Welt(un)ordnung Die Welt befindet sich im Wandel: Demokratien verlieren an Stabilität, internationale Bündnisse stehen unter Druck und globale Konflikte sowie politische und gesellschaftliche Spannungen nehmen zu. Doch wie wird die Welt von morgen aussehen – und welche Handlungsspielräume bleiben uns in Zeiten wachsender Unsicherheit? Im Rahmen der Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2026 werden diese Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. Gemeinsam mit namhaften Referent:innen wird ein Bogen von globalen Entwicklungen und ihrer völkerrechtlichen Einordnung bis hin zu den Auswirkungen auf unser individuelles Leben gespannt. Denn die Veränderungen auf der internationalen Bühne bleiben nicht abstrakt – sie prägen letztlich unseren Alltag.
  • Johannes Tropper (Rechtswissenschafter, Universität Wien) Neue Welt(un)ordnung und altes Völkerrecht? Zur Krise und Zukunft der Völkerrechtsordnung
  • Daniela Ingruber (Demokratie- und Konfliktforscherin, Institut für Strategieanalysen, Wien) Zwischen Ohnmacht, (Ver-)Zweifeln und Hoffnung
  • Birgit Birnbacher (Schriftstellerin, Salzburg) Lesung „Wovon wir leben“
Anmeldung bis 19.10.2026 über: https://kaernten.arbeiterkammer.at/ktngespraeche 💻 Auch eine Online-Teilnahme via Livestream ist möglich. Die Teilnahme ist kostenlos!
in kooperation mit

Dialektik von Macht und Ohnmacht am Phänomen der Verletzlichkeit

28. Oktober 2026, 18:00 Uhr
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Audimax, CU Hochschule Kärnten, Europastraße 4, 9500 Villach
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Hilge Landweer: Verletzlichkeit und Selbstermächtigung. Warum es wichtig ist, die eigenen Gefühle zu kennen Der Vortrag weist die landläufige Meinung zurück, die eine Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen für eine Nabelschau hält, die einen schwächt. Stattdessen möchte ich zeigen, welcher Gewinn darin liegen kann, seine eigenen Gefühle zu kennen und ernst zu nehmen, ohne sich notwendig von ihnen im Handeln leiten zu lassen. Einige typische Verwechslungen bestimmter Gefühle machen deutlich, welche Folgen eine Fehleinschätzung eigener Gefühle haben kann, wenn z.B. eine Kränkung für eine Demütigung gehalten wird oder eine verächtliche Einstellung für eine neutrale Haltung. Um das unterscheiden zu können, muss man die entsprechenden Gefühle kennen. Nur so wird es möglich, sich von der Situation zu distanzieren, in der man sich etwa ohnmächtig fühlte, und sich im Einklang mit den eigenen Gefühlen zu neuen Perspektiven zu ermächtigen. Susanne Maurer: Zartheit und Widerstand: Ambivalente Bezüge auf Verletzlichkeit in (gesellschafts-)kritischer Absicht Der Vortrag lotet aus, inwiefern die Anerkennung von Vulnerabilität (nicht nur mit Bezug auf das menschliche ZusammenLeben) zur Ressource für – politische wie professionelle – Handlungsfähigkeit werden kann. Dabei stehen u. a. die folgenden Fragen zur Diskussion: Auf welche Weise verändern sich dadurch Vorstellungen von ‚Macht‘ und ‚Ohnmacht‘, von ‚Stärke‘ und ‚Schwäche‘? In welchen Momenten wirkt der Bezug auf Verletzlichkeit verbindend, und in welchen trennend? Und welche Bedeutung haben die Wahrnehmung und Thematisierung von Verletzlichkeit für Herrschaftskritik und die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt? Den Hintergrund der Überlegungen bilden nicht nur Erfahrungen und Wissensbestände aus Pädagogik und Sozialer Arbeit, sondern auch das gesellschaftspolitische Engagement in sozialen Bewegungen und feministischen Kontexten.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

>> Zur Reihe: Wissen schafft Gesellschaft <<           

Mensch und Natur – ein Machtverhältnis!?

16. November 2026, 18:00 Uhr
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Bambergsaal, Moritschstraße 2, 9500 Villach
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Martin Grassberger: Die Wildnis in uns – Warum die Naturbeherrschung bei uns selbst ihre biologischen Grenzen findet Unsere Gehirne, Zellen und Sinnesorgane enthalten evolutionär konservierte Strukturen und Programme, die seit Millionen Jahren auf spezifische natürliche Signale optimiert sind (z.B. Sonnenlicht, Naturgeräusche, physischen Naturkontakt bis zum Umweltmikrobiom). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die künstliche Umgebung des 21. Jahrhunderts diese biologischen Input-Erwartungen massiv unterbricht, was in messbaren physiologischen Dysfunktionen und verschiedensten Erkrankungen resultiert. Der Vortrag zeigt auf, wie sehr unsere Gesundheit an eine intakte Natur und einen engen Kontakt mit ihr geknüpft ist, warum wir uns über biologische Notwendigkeiten nicht hinwegsetzen können und warum Versuche, den menschlichen Körper durch Apps, Smartwatches, KI oder Biohacks zu kontrollieren, angesichts dessen zum Scheitern verurteilt sind. Naturschutz und Renaturierung sind daher nicht Altruismus gegenüber einer fremden Welt, sondern ein Akt der Selbsterhaltung. Tilo Wesche: Die Rechte der Natur. Über eine weltweite Praxis ökologischer Nachhaltigkeit Der Natur werden weltweit von Parlamenten, Regierungen und Gerichten zunehmend eigene Rechte verliehen. Was ist dran an den Rechten der Natur? Kann diese Rechtspraxis zur Bewältigung des Klimawandels beitragen? Wie lassen sich solche Rechte der Natur begründen? Und wie anwenden? Diesen Fragen geht Tilo Wesche in seinem Vortrag mit Blick auf das Eigentumsrecht nach. Beim Klima-, Arten- und Umweltschutz werden Eigentumsrechte theoretisch häufig vernachlässigt. Dabei wohnt ihnen selbst eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit inne, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann. Mit dieser Ökologisierung des Eigentums wird ein Eigentumsverständnis entwickelt, das dem Anthropozän gerecht wird.

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

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Kabarettherbst 2026

Oktober – Dezember 2026
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Kärnten
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Veranstaltungstipp Für unterhaltsame Abende sorgt der Kabarettherbst in Kärnten! Mitglieder der Landschaft des Wissens erhalten mit Promotioncode 10 % Ermäßigung!

>> Programm und Ticketverkauf <<

 
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Zur Handlungsmacht von Politik

13. Jänner 2027, 18:00 Uhr
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Stiftungssaal, Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt
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Uwe Schneidewind: Kommunaler Wandel zwischen Macht und Ohnmacht Städte sind das Brennglas für die Möglichkeiten und Begrenzungen von Transformation, denn hier werden gesellschaftliche Veränderungsprozesse konkret. Die Herausforderungen sind gewaltig. Da Städte institutionell stark auf Stabilität und Kontinuität ausgerichtet sind, steckt die Organisation von Wandel voller Tücken. Der Transformationsforscher Uwe Schneidewind gibt mit seinem Buch „Dienstschluss“ nach seiner Zeit als Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal einen tiefen Einblick in den urbanen Maschinenraum „zwischen Systemversagen und Inseln des Gelingens“. Peter Kaiser: Macht und Ohnmacht im Zusammenhang mit globalen Entwicklungen und Herausforderungen aus europäischer Perspektive Europa befindet sich an einem Bifurkationspunkt: Nur 12 % der Weltbevölkerung leben in einer liberalen Demokratie. Geographische Spannungen und Kriege nehmen zu, Klimawandel, technologische und digitale Entwicklungen verändern Kommunikation und Produktion. Kurzum: Disruption wird zur neuen Normalität! Findet sich Europa damit ab zum Spielball der neuen Machtblöcke USA, China und Russland zu werden? Sind wir „schicksalsergeben ohnmächtig“ oder macht Europa etwas dagegen. Und wenn ja, was und wie?

Tickets

→ Ticket Vortragsabend: € 18,- → Ticket Vortrags-Duo: € 32,- → Ticket Vortrags-Trio: € 45,- → Ticket Vortrags-Quartett: € 56,-
Ermäßigungen „Ticket Vortragsabend“
  • 25% Ermäßigung für ordentliche Mitglieder der Landschaft des Wissens (Promotioncode erforderlich!)
  • Studierende/Auszubildende bis 27: Eintritt frei (Studi-Ausweis erforderlich!)

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