Veranstaltungen

Austausch | Auseinander­setzung | Reflexion | Denkraum

In unseren Veranstaltungen, den Partnerveranstaltungen und Kooperationen geht es um lebendigen, kritischen und diskursiven Austausch, um das Entdecken der Vielfalt wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektiven, um inter- und transdisziplinäre Ansätze und auch um Genuss, Humor und Witz.

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Mensch & Natur neu denken

24. Oktober 2022, 18:00
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Bambergsaal Villach, Moritschstraße 2
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„Wir brauchen ein neues Naturverständnis“ ist die Ausgangsthese der diesjährigen Mensch & Natur Veranstaltung im Bambergsaal Villach. Am 24. Oktober 2022, um 18:00 Uhr, eröffnen der Mediziner und Biologe Martin Grassberger (Wissenschaftsbuch des Jahres 2020) sowie der Dramaturg und Spiegel-Bestsellerautor Fabian Scheidler neue Denkanstöße zu unserem Naturverhältnis. Eintritt frei! Anmeldung: office@landschaftdeswissens.at oder Anmeldeformular (s.u.) Fabian Scheidler (aus Berlin zugeschalten): Perspektiven eines neuen Verhältnisses zur Natur. Warum wir einen Paradigmenwechsel brauchen. Zeitgleich mit der Entstehung des kapitalistischen Weltsystems verbreitete sich in Europa die Auffassung, die Welt sei eine Maschine, die der Mensch beliebig zerlegen, manipulieren und beherrschen könne. Doch diese Vorstellung hat sich längst als ein tödlicher Irrtum erwiesen, der das Leben auf der Erde in die schwerste Krise seit 65 Millionen Jahren gestürzt hat. Ein Ausweg aus dieser Krise bedeutet sowohl einen tiefgreifenden Wandel unserer ökonomischen und politischen Institutionen als auch unseres Naturverständnisses. Das Leben ist kein Uhrwerk, sondern ein selbstorganisierendes Netz von Botschaften und ihren Interpretationen: ein Web of Meaning. Und viele Wesen in diesem Netz verfügen über etwas, das heute so rätselhaft ist wie zu Anbeginn der Wissenschaften: eine Innenwelt – ein Bewusstsein. Statt Herrschaft über die Natur braucht es eine neue Kultur der Kooperation mit komplexen lebenden Systemen. Martin Grassberger: Das unsichtbare Netz des Lebens. Über die fundamentalen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt. Der Mensch ist trotz zahlreicher Alleinstellungsmerkmale ein Säugetier mit einer langen evolutionären Vergangenheit, die bei der Frage „Wie wollen wir gesund leben?“ berücksichtigt werden muss. Unsere rezente Vergangenheit hat einhergehend mit dem technischen Fortschritt viele Innovationen hervorgebracht, die – je nach Betrachtungswinkel – sowohl als Segen als auch als Fluch für die Menschheit betrachtet werden können. Mit einem simplen mechanistischen Weltbild werden wir den aktuellen Herausforderungen unserer Spezies nicht Herr werden. Unser Dasein und Wohlergehen basiert letztlich auf dem unsichtbaren Netz des Lebens dieser Erde. Den Live-Stream der Veranstaltung können Sie auf unserem YouTube-Kanal verfolgen: Live-Stream (24.10.)    

Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2022

20. Oktober 2022, 9:00-13:30
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Konferenzsaal der AK Kärnten, Bahnhofplatz 3, 9020 Klagenfurt
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Der gesellschaftliche Prozess der Demokratisierung ist – so der Befund des Soziologen Stephan Lessenich – „ein beständiger Kampf um Berechtigung, also ein Kampf um die Öffnung und Schließung, Ausweitung und Einschränkung sozialer Berechtigungsräume, der auf diversen Schauplätzen stattfindet und sich entlang vielfältiger Konfliktlinien vollzieht“. Die Kärntner Gespräche 2022 widmen sich in exemplarischer Form jenen angesprochenen Schauplätzen, indem Interdependenzen von Macht und Demokratie ebenso wie innergesellschaftliche Ohnmachtserfahrungen thematisiert werden. Im Zentrum stehen, vor dem Hintergrund gegenwärtiger wirtschaftspolitischer Konstellationen, Fragen der Machtbalance zwischen Demokratie und Kapital sowie gängige Vorstellungen von Demokratie und damit zusammenhängend ein tradiertes Verständnis des Verhältnisses von Demokratie, Wissen und Herrschaft. Anhand konkreter Beispiele werde Demokratie- und Repräsentationsdefizite angesprochen und angesichts aktueller Herausforderungen Fragen von Solidarität, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Fragmentierung diskutiert. >> Programmdetails << Eintritt frei! Anmeldung bei AK Kärnten bis spätestens 17. Oktober 2022: >> Anmeldung <<. Sie können an der Veranstaltung in Präsenz oder online teilnehmen und sich via Chat beteiligen. Nach der Anmeldung  werden Ihnen die Zugangsdaten zur Teilnahme zeitgerecht übermittelt.

Wage zu denken 2022

13. – 15. Oktober 2022
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Veranstaltungs- und Seminarzentrum „Weissensee-Haus“
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Der „European Green Deal“ (EGD) scheint das Hoffnungsprojekt der EU für ein klimaneutrales Europa und unsere „grüne Zukunft“ zu sein. Er mobilisiert und bindet viele Kapazitäten, ist aber auch durchzogen von unterschiedlichsten Interessenslagen bis hin zu ideologischen Grabenkämpfen. Er gilt einerseits als ökonomische Chance für Unternehmen und Regionen, wird aber auch sehr kritisch beäugt und sogar innovationsfeindlich und öko-fundamentalistisch bekämpft. Die bisherigen Diskussionen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass interessensgeleitete und vorurteilsbehaftete, beharrende, emotionale, machtpolitische oder auch kompromisslose Standpunkte aufeinandertreffen. Das ist möglicherweise medienwirksam, aber in der Sache wenig zielführend. Vielmehr bedarf es einer nüchternen, wissenschaftsgeleiteten, problemlösungsorientiert-vernünftigen Analyse sowie eines begleitenden Prozess- und Konfliktmanagements, mit dem diese widersprüchlichen und zugleich berechtigten Sichtweisen balanciert verhandelt und gemeinsame Umsetzungsschritte erarbeitet werden können. Bei genauerer Betrachtung erweist sich der EGD als eine höchst komplexe gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die gerade wegen der damit verbundenen mehrdimensionalen Konfliktlinien einer ganzheitlich-systemischen Betrachtung bedarf, in dessen Zentrum der anthropologische Grundwiderspruch von Tradition und Innovation steht, der angemessen „auszubalancieren“ ist. Wage zu denken!Unter diesem Motto initiierte der Wissenschaftsverein Kärnten 2013 gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Plattform, auf der engagierte Menschen aus unterschiedlichen Organisationen und Institutionen Impulse zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung aufgreifen und nach Möglichkeiten eigener gesellschaftlicher Beiträge hinterfragen können. Ziel war (und ist) es, angesichts globaler Herausforderungen mit den Teilnehmenden die Frage nach einer wünschenswerten Zukunft zu diskutieren und gemeinsam darüber nachzudenken, was sie in ihren jeweiligen Regionen, Unternehmen, Organisationen und Institutionen tun können, damit diesem „Wollen“ auch ein entsprechendes „Handeln“ folgen kann. Die Vorträge gibt’s zum Nachschauen auf unserem YouTube-Kanal.
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Mensch & Natur neu denken

24. Oktober 2022, 18:00
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Bambergsaal Villach, Moritschstraße 2
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„Wir brauchen ein neues Naturverständnis“ ist die Ausgangsthese der diesjährigen Mensch & Natur Veranstaltung im Bambergsaal Villach. Am 24. Oktober 2022, um 18:00 Uhr, eröffnen der Mediziner und Biologe Martin Grassberger (Wissenschaftsbuch des Jahres 2020) sowie der Dramaturg und Spiegel-Bestsellerautor Fabian Scheidler neue Denkanstöße zu unserem Naturverhältnis. Eintritt frei! Anmeldung: office@landschaftdeswissens.at oder Anmeldeformular (s.u.) Fabian Scheidler (aus Berlin zugeschalten): Perspektiven eines neuen Verhältnisses zur Natur. Warum wir einen Paradigmenwechsel brauchen. Zeitgleich mit der Entstehung des kapitalistischen Weltsystems verbreitete sich in Europa die Auffassung, die Welt sei eine Maschine, die der Mensch beliebig zerlegen, manipulieren und beherrschen könne. Doch diese Vorstellung hat sich längst als ein tödlicher Irrtum erwiesen, der das Leben auf der Erde in die schwerste Krise seit 65 Millionen Jahren gestürzt hat. Ein Ausweg aus dieser Krise bedeutet sowohl einen tiefgreifenden Wandel unserer ökonomischen und politischen Institutionen als auch unseres Naturverständnisses. Das Leben ist kein Uhrwerk, sondern ein selbstorganisierendes Netz von Botschaften und ihren Interpretationen: ein Web of Meaning. Und viele Wesen in diesem Netz verfügen über etwas, das heute so rätselhaft ist wie zu Anbeginn der Wissenschaften: eine Innenwelt – ein Bewusstsein. Statt Herrschaft über die Natur braucht es eine neue Kultur der Kooperation mit komplexen lebenden Systemen. Martin Grassberger: Das unsichtbare Netz des Lebens. Über die fundamentalen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt. Der Mensch ist trotz zahlreicher Alleinstellungsmerkmale ein Säugetier mit einer langen evolutionären Vergangenheit, die bei der Frage „Wie wollen wir gesund leben?“ berücksichtigt werden muss. Unsere rezente Vergangenheit hat einhergehend mit dem technischen Fortschritt viele Innovationen hervorgebracht, die – je nach Betrachtungswinkel – sowohl als Segen als auch als Fluch für die Menschheit betrachtet werden können. Mit einem simplen mechanistischen Weltbild werden wir den aktuellen Herausforderungen unserer Spezies nicht Herr werden. Unser Dasein und Wohlergehen basiert letztlich auf dem unsichtbaren Netz des Lebens dieser Erde. Den Live-Stream der Veranstaltung können Sie auf unserem YouTube-Kanal verfolgen: Live-Stream (24.10.)    

Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2022

20. Oktober 2022, 9:00-13:30
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Konferenzsaal der AK Kärnten, Bahnhofplatz 3, 9020 Klagenfurt
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Der gesellschaftliche Prozess der Demokratisierung ist – so der Befund des Soziologen Stephan Lessenich – „ein beständiger Kampf um Berechtigung, also ein Kampf um die Öffnung und Schließung, Ausweitung und Einschränkung sozialer Berechtigungsräume, der auf diversen Schauplätzen stattfindet und sich entlang vielfältiger Konfliktlinien vollzieht“. Die Kärntner Gespräche 2022 widmen sich in exemplarischer Form jenen angesprochenen Schauplätzen, indem Interdependenzen von Macht und Demokratie ebenso wie innergesellschaftliche Ohnmachtserfahrungen thematisiert werden. Im Zentrum stehen, vor dem Hintergrund gegenwärtiger wirtschaftspolitischer Konstellationen, Fragen der Machtbalance zwischen Demokratie und Kapital sowie gängige Vorstellungen von Demokratie und damit zusammenhängend ein tradiertes Verständnis des Verhältnisses von Demokratie, Wissen und Herrschaft. Anhand konkreter Beispiele werde Demokratie- und Repräsentationsdefizite angesprochen und angesichts aktueller Herausforderungen Fragen von Solidarität, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Fragmentierung diskutiert. >> Programmdetails << Eintritt frei! Anmeldung bei AK Kärnten bis spätestens 17. Oktober 2022: >> Anmeldung <<. Sie können an der Veranstaltung in Präsenz oder online teilnehmen und sich via Chat beteiligen. Nach der Anmeldung  werden Ihnen die Zugangsdaten zur Teilnahme zeitgerecht übermittelt.
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