Der Blog der Landschaft des Wissens
Das Klima und der Verlust demokratischer Kontrolle
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Diese „Weissagung“ wird dem indigenen Stamm der Cree zugeschrieben. Sie diente in den 1980er Jahren den Umweltbewegungen, um auf eine fatale Weggabelung der Menschheit aufmerksam zu machen.
Wie sich inzwischen herausstellt, vergeblich. Die Klimakonferenz in Baku scheiterte nicht nur an Finanzierungsfragen unseres klimaschädlichen Lebensstils, sondern machtpolitisch. Seit der UNO-Konferenz „Rio 1992“ gab es viele Klimakonferenzen mit tausenden Delegierten und Lobbyisten – hinsichtlich massiver Umweltzerstörung hat sich grundsätzlich nichts geändert.
Die letzten drei Konferenzen wurden noch dazu von Staaten ausgerichtet, die unverschämte Geschäfte mit fossilen Energien erwirtschaften und autokratische Strukturen finanzieren. Bei der COP 29 in Aserbaidschan, auf Platz 146 von 167 Ländern im Demokratie-Index, demaskierte sich das Dilemma ganz unverblümt: Keine der Staaten hat das geringste Interesse, sich ihre „fossile Goldgrube“ zerstören zu lassen.
Wie lange kann das noch gutgehen? Was muss alles noch passieren, bevor „wir“ endlich ernsthaft für den langfristigen Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen auf Basis von Vernunft, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität eintreten? – Werte, auf denen die Demokratie basiert und uns Frieden und Freiheit beschert haben, aber zunehmend erodieren?
Freiheit ohne Verantwortung mündet in Beliebigkeit, in der eigener Vorteil ausgelebt wird, solange es geht! Egoistisches „carpe diem“ funktioniert nur auf Kosten unserer Mitwelt.
Auch wenn scheinbar „nur“ die Natur der Profitgier geopfert wird: Welche Erklärung haben wir für unsere Kinder und Enkelkinder, eine Welt zu hinterlassen, in der sie mit den Folgen unserer Ignoranz leben, ja überleben, müssen?
Suggestivfrage: Wäre vorsorglich die Rückbesinnung auf humanistische Bildung ein Ausweg?
Der Text erschien am 28. November 2024 in der Rubrik „Aussensicht“ der Kleinen Zeitung.
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Horst Peter Groß, Philosoph, Unternehmensberater,
Präsident der Landschaft des Wissens|Wissenschaftsverein Kärnten
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Kärnten
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