Schulnig Sandra

Als Kunststofftechnikerin mit Studium an der Montanuniversität Leoben ist mir die Verbindung von Forschung, Industrie, Anwendung und Lehre besonders wichtig. Ich sehe große Stärke darin, wenn unterschiedliche Stakeholderbereiche früh eingebunden werden und gemeinsam an praxisnahen Lösungen arbeiten.  Gerade Themen wie Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialien dürfen nicht in Nischen bleiben, sondern müssen breiter sichtbar und verständlich gemacht werden.  Dabei ist mir auch die regionale Verankerung ein großes Anliegen: Innovation entsteht oft dort besonders wirksam, wo vorhandene Kompetenzen, Ressourcen und Netzwerke zusammenfinden.  BioGuard ist für mich deshalb ein spannendes Beispiel, weil ein regionales Konsortium konkrete Fragestellungen aus Materialentwicklung, Forstwirtschaft, Industrie und Umweltbewertung miteinander verbindet.  Persönlich möchte ich dazu beitragen, solche Verbindungen zu pflegen, Wissen weiterzugeben und nachhaltige Kunststofftechnik stärker in die Anwendung und in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen. 

Veranstaltung:
Wage zu denken 2026

 

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